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Wo genau sollten Sie stehen?

Jedes Bild der letzten Finsternis, das es wert war, zeigte die Sonne hinter etwas: ein Skater mitten im Trick, ein Fahrer auf einem Grat, eine Sichel, die ins Meer fällt. Alle waren Monate im Voraus geplant, von jemandem, der dieselbe kleine Geometrieaufgabe von Hand löste. Diese Seite löst sie für Sie. Setzen Sie sich irgendwo auf den Pfad und sehen Sie die echte Skyline, wo die Sonne sie kreuzt und ob etwas im Weg steht. Dann wählen Sie, wohinter die Finsternis stehen soll, und bekommen die Standorte, jeden mit der genauen Sekunde.

Die Finsternis hinter etwas setzen

Welches Bild soll es werden?

Positionen und Zeiten stammen aus den Besselschen Elementen dieser Finsternis, im Browser für genau den gewählten Punkt gerechnet. Geländehöhen kommen aus öffentlichen 30-m-Daten, die letzten Meter sind also eine Schätzung, und Bäume und Gebäude bleiben Ihre Sache.

Sie brauchen keinen Berg

Auf ebenem Boden ist die Entfernung schlicht die Höhe des Objekts geteilt durch den Tangens der Sonnenhöhe. Zur Totalität über der Meerenge sind das 1,3 mal seine Höhe: 77 Meter bei einem 60-Meter-Turm, 250 bei einem kleinen Hügel. Dieses Bild schafft ein Telefon. Echtes Gelände braucht erst, wer die Sonne groß neben etwas Kleinem haben will, und dafür sucht diese Seite das Gelände.

Alles wird hier und jetzt gerechnet

Positionen und Zeiten stammen aus den Besselschen Elementen dieser Finsternis, in Ihrem Browser für genau den gewählten Punkt gerechnet, nicht aus einem Raster abgelesen. Geländehöhen werden live aus öffentlichen 30-Meter-Daten gelesen, woraus auch die Skyline und die Verdeckungshinweise entstehen.

Der Moment ist die Antwort

Die Sonne steigt im Lauf der Finsternis von 25 auf 53 Grad, fast jedes Motiv steht also irgendwann in Deckung. Das Werkzeug sagt Ihnen, wann. Die Totalität ist das voreingestellte Ziel, weil das niemand sonst haben wird, aber eine tiefe Sichel hinter einem Grat hat ihren eigenen Reiz, und die Zeitleiste lässt Ihnen die Wahl.

Häufige Fragen

Wie fotografiere ich die Finsternis 2027 hinter einem Wahrzeichen?

Stellen Sie sich so, dass das Wahrzeichen genau zwischen Ihnen und der Sonne steht, im Abstand seiner Höhe geteilt durch den Tangens der Sonnenhöhe in diesem Moment. Diese Seite rechnet das und prüft zusätzlich das Gelände: Standort wählen, Motiv wählen, und sie liefert die Punkte am Boden, an denen die Ausrichtung wirklich zustande kommt, die Sekunde dazu und die passende Brennweite.

Wo steht die Sonne während der Finsternis 2027?

Das hängt vom Ort ab, und diese Seite rechnet es für Ihren Punkt. An der Straße von Gibraltar geschieht die Totalität bei etwa 38 Grad Sonnenhöhe, fast genau im Osten. Über Oberägypten steht dieselbe Sonne über 80 Grad hoch, fast im Zenit, weshalb eine Ausrichtung dort bedeutet, nah an etwas Hohem zu stehen und steil nach oben zu schauen.

Geht ein Bild mit riesiger Sonne hinter einem Menschen?

Ja, aber das ist die anspruchsvolle Variante. Auf der Ebenen-Distanz wirkt die Sonne wie zwei Prozent der Motivhöhe; damit sie groß wird, müssen Sie viel weiter weg, und um von weiter weg ausgerichtet zu bleiben, müssen Sie tiefer stehen. Für einen Menschen und eine gleich hoch wirkende Sonne braucht es rund 200 Meter Abstand und 90 bis 150 Meter Höhenunterschied, je nach gewähltem Moment. Das ist eine echte Kante oder ein echter Hang, und das Werkzeug durchsucht das Gelände rund um Ihr Motiv danach.

Verdeckt Gelände die Finsternis 2027?

Fast nirgends, anders als 2026. Die Sonne steht auf dem ganzen Pfad hoch, ein Hindernis müsste also Hunderte Meter pro Kilometer ansteigen. Die Skyline dieser Seite kommt trotzdem aus echten Höhendaten, denn beim ersten Kontakt steht die Sonne im Westen des Pfades nur 25 Grad hoch, und ein naher Grat oder ein Gebäude kann sie Ihnen trotzdem nehmen.

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